Zur Vorführung des Dokumentarfilms „Eltern, Kinder, Stasihaft“ mit anschließendem Gespräch lädt das Grenzlandmuseum Eichsfeld alle Interessierten am Dienstag, 08. September 2026, ein. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Zu den Hintergründen des Dokumantarfilms informiert das Grenzlandmuseum:
Während die Haftbedingungen in den Gefängnissen der DDR-Staatssicherheit in den letzten Jahrzehnten intensiv erforscht wurden, blieben die Folgen der Repression für die Kinder der Inhaftierten lange unbeachtet. Der Dokumentarfilm „Eltern, Kinder, Stasihaft“ rückt erstmals diese zweite Generation in den Fokus und zeigt an vier Familienschicksalen, wie sich Ängste und Traumata der Eltern direkt auf ihre Kinder übertragen haben und bis heute nachwirken.
Um diesem sensiblen und oft verschwiegenen Erbe Raum zu geben, zeigt das Grenzlandmuseum Eichsfeld den bewegenden Film am Dienstag, dem 8. September 2026, um 19:00 Uhr in seiner Bildungsstätte. Nach der Filmvorführung bietet sich dem Publikum die Gelegenheit zum direkten Austausch mit Experten und Zeitzeugen. Als Diskussionspartner stehen der Regisseur und renommierte Filmproduzent Prof. Jürgen Haase sowie Dr. Karl-Heinz Bomberg bereit.
Dr. Bomberg, dessen eigenes Familienschicksal im Film porträtiert wird, ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychoanalytiker und bringt daher sowohl seine persönliche Hafterfahrung als auch seine jahrzehntelange therapeutische Praxis ein.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Grenzlandmuseum Eichsfeld mit dem Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Wilhelm Fraenger-Institut.
ClanysEichsfeldBlog Duderstadt GrenzlandmuseumEichsfeld Veranstaltungen






