Um Spitäler, Aberglauben und viele historische Themen geht es in der aktuellen Eichsfelder Heimatzeitschrift

Mit der Rhumequelle als Titelbild präsentiert die aktuelle Ausgabe der Eichsfelder Heimatzeitschrift wieder historische und aktuelle Eichsfeld-Themen. Auch der Duderstädter Ortsheimatpfleger war wieder auf Spurensuche. Er stellt die Heilig-Geist-Spitäler in Duderstadt vor, die ihren Ursprung am Steintor hatten. Heute erinnert das Haus Ecke Neutor/ Kardinal-Kopp-Straße an das einstige Spital.

Ehemaliges Spital am Neutor

 

Weitere Themen aus dem Inhalt der aktuellen Eichsfelder Heimatzeitschrift 9/10 2020:
Josef Keppler hat sich die Rhumequelle genauer angesehen. Die Quellschüttung dieser Karstquelle, deren Wasser vorwiegend aus großen Versickerungen von Oder und Sieber stammt und durch ein weitverzweigtes System unterirdischer Hohlräume zur Haupt- und den Nebenquellen gelangt, beträgt zwischen 2.500 bis maximal 6.000 Litern/Sekunde. Dass damit täglich ein 300 km langer Eisenbahn-Kesselwagenzug mit reinstem Trinkwasser befüllt werden könnte, erfährt man auf einer lokalen Informationstafel.

Vom Aberglauben im Eichsfeld berichtet Mathias Degenhardt. Dabei betrachtet er auf volkskundlicher Basis alten Hexen- und Geisterglauben, der sich über Jahrhunderte in den mündlichen Überlieferungen erhalten hatte und manchmal sogar gefährliche Auswirkungen zeigte.

Jonas Bodenberger schreibt über: “Hund oder Löwe? – Zur Geschichte eines Reliefs an der Kirche in Kirchgandern”. Kurt Porkert hat in Unterlagen aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts gestöbert und interessante Berichte über den heute nicht mehr existierenden Hahnschen Steingarten mit plätscherndem Gewässer als Lengenfelder Attraktion im 20. Jahrhundert gefunden. Mathias Degenhardt stellt klar, wer der Oberst war, der zu Kriegende 1945 Struth angriff, und wie dann seine weitere Karreiere in der jungen Bundesrepublik verlief.

Winfried Körner listet Verfolgte des Naziregimes im Landkreis Eichsfeld auf. Alfons Grunenberg schreibt über historische Straftaten in seinem Beitrag „In der Untersuchungssache wider die Holzdiebe Joseph Niltopf et Consorten zu Kefferhausen“. Auch 30 Jahre nach der Grenzöffnung im Eichsfeld lesens- und erinnerungswert gibt Peter Anhalt Grenzgeschichten von Hanns Cibulka und Inge Nodewald wieder. Wilhelm Roth und Ingo Lilienthal liefern eine Beschreibung der Vogelarten auf einer Kontrollfläche bei Westhausen. Das historische Eichsfeldfoto mit einem seltenen Panoramablick von der Teufelskanzel, umfangreiche Berichte aus dem Eichsfeld, Beiträge zu den Eichsfelder Vereinen, Mundartbeiträge, Buchbesprechungen und Personalien runden diese 64seitige Doppelausgabe der Heimatzeitschrift ab, zu der 19 zum Teil bekannte Eichsfelder Autoren beigetragen haben.

Interessenten, die die Heimatzeitschrift kennenlernen möchten, können ein kostenloses Lese-Exemplar der aktuellen Ausgabe anfordern bei: Verlag Mecke Druck, Christian-Blank-Straße 3, 37115 Duderstadt oder unter verlag@meckedruck.de

Ausführlichere Infos und eine Leseprobe zu dem aktuellen Heft können auf der Webseite des Verlages abgerufen werden: http://www.meckedruck.de/buch1051.

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