Das Grenzlandmuseum Eichsfeld zeigt in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer die Sonderausstellung „Sprechende Bilder. Die Bernauer Straße 1961 bis 1989“. Vom 6. März bis 12. April 2026 kann die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Museums besucht werden.
Präsentiert werden 14 unbekannte Fotografien der Berliner Mauer, die durch Audiodeskriptionen für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich gemacht sind. Im Fokus stehen dabei die Themen: Alltag an der Mauer, Ausbau der Grenzanlagen, Grenzsoldaten und Tourismus. Die Audiodeskriptionen können mit dem eigenen Smartphone abgerufen werden. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, eigene Kopfhörer mitzubringen.
Die Wanderausstellung der Stiftung Berliner Mauer wurde gemeinsam mit blinden und sehbehinderten Menschen entwickelt. Ziel ist es, historische Bildquellen inklusiv erfahrbar zu machen und neue Zugänge zur Geschichte der DDR-Grenzanlagen zu eröffnen.
Kuratorinnenführung
In Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer findet am Sonntag, den 29.03.2026 um 15:00 Uhr, eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung statt. Dr. Katrin Passens, Kuratorin der Ausstellung, gibt im Rahmen einer Kuratorinnenführung Einblicke in die Entstehung, die Auswahl der Fotografien sowie das Konzept der Audiodeskriptionen.
Die Ausstellung „Sprechende Bilder. Die Bernauer Straße 1961 bis 1989“ kann vom 6. März bis 12. April, 10:00 – 17:00 Uhr (Di-So) im Grenzlandmuseum Eichsfeld besichtigt werden. Der Eintritt zur Sonderausstellung beträgt 2,00 Euro pro Person.
Zudem kann die Ausstellung online besucht werden: https://sprechende-bilder.stiftung-berliner-mauer.de
Weitere Informationen unter info@grenzlandmuseum.de oder 036071/97112.
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