Das Grenzlandmuseum Eichsfeld lädt gemeinsam mit der Universität Göttingen ein zur Lesung aus dem Buch „Neon / Grau: 1989 und ostdeutsche Erfahrungsräume im Pop“ von Anna Lux und Jonas Brückner. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 20. Mai 2026, um 19 Uhr in der Bildungsstätte des Grenzlandmuseums statt. Der Eintritt ist frei.
Die Historikerin Dr. Anna Lux und der Kulturwissenschaftler Jonas Brückner haben in ihrem Buch „Neon/Grau: 1989 und ostdeutsche Erfahrungsräume im Pop“ vielfältige, oft widersprüchliche Geschichten und Erfahrungen rund um die Umbruchszeit 1989/90 und die Jahre danach in Ostdeutschland zusammengefügt und miteinander in ein Gespräch gebracht. Es geht um Freiheiten und Verluste, um Zugehörigkeit und Ausgrenzung, um Jugend im Umbruch, Geschlechterverhältnisse, den ländlichen Raum. Aus verschiedenen Blickwinkeln brechen sie die allzu oft allzu eindeutigen Ost-Erzählungen auf und halten sie aus, die Vielstimmigkeit, die Ambivalenzen und Widersprüche.
Die Bandbreite der Untersuchungen der Autor*innen führt von den jüngsten Staffeln der Serie „Weißensee“ über die Bücher von Clemens Meyer bis zu Hip-Hop-Crews wie „Zugezogen Maskulin“. Dabei stehen nicht nur große politische Ereignisse im Vordergrund, sondern auch persönliche Verlusterfahrungen, Aufbrüche, Utopien und die Ambivalenzen des ostdeutschen Alltags. In der Bildungsstätte des Grenzlandmsueums sprechen Dr. Anna Lux und Jonas Brückner mit Prof. Kathrin Klausmeier (Universität Göttingen) über ihr Werk.
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