Mehr als 1,6 Millionen Menschen haben seit der Eröffnung des Grenzlandmuseums Eichsfeld im Jahr 1995 die Angebote des Lern- und Gedenkortes wahrgenommen. Diese beeindruckende Zahl, die im Juni 2024 erreicht wurde, ergibt sich aus der Anzahl der Besucherinnen und Besuchern in den Ausstellungen und den vom Museum erfassten Gästen am frei zugänglichen Grenzlandweg. Der Trägerverein des Grenzlandmuseum Eichsfeld ist dankbar für diese gute Resonanz.
Aus diesem Grund lädt das Museum am Sonntag, 30. Juni 2024, zu zwei öffentlichen Führungen am Grenzlandweg ein. Diese beginnen um 11 und um 14 Uhr. Treffpunkt ist vor dem Grenzlandmuseum. Um Anmeldung unter info@grenzlandmuseum.de oder telefonisch unter 036071 – 97112 wird gebeten.
Die öffentlichen Führungen finden zugleich an einem besonderen historischen Tag statt, an den das Museum erinnern möchte: Vor 34 Jahren, am 30. Juni 1990, fanden die letzten Patrouillen an der innerdeutschen Grenze und die letzten Kontrollen an Grenzübergängen statt.
Dadurch können sich die Menschen im Eichsfeld und an anderen Orten entlang des ehemaligen Todesstreifens seit nunmehr 34 Jahren wieder frei und ohne Einschränkungen bewegen.
Einen Tag später, am 1. Juli 1990, trat die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in Kraft, ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990.
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