Heimat und Grenze – zwei Aspekte, die für jeden Einzelnen etwas anderes bedeuten – werden von Schülern in Bild, Klang und Wort interpretiert. Heimat kann die Familie, ein Ort, eine Gruppe oder eine Region sein. Grenzen können Menschen voneinander trennen – oder Schutz bieten.
Das KulturKloster Duderstadt organisiert in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Musiker Lukas Dreyer verschiedene Workshops für Schüler als Kulturvermittlung im ländlichen Raum. Bei dem Projekt soll auch die Eichsfelder Geschichte eine länderübergreifende Rolle spielen, und zwar in Bezug auf den 30. Jahrestag der Grenzöffnung. Das Projekt ist grenzübergreifend, für Teilnehmer kostenfrei und läuft noch bis Mitte November. Es beteiligen sich Schulklassen aus Niedersachsen und Thüringen.
Die Schüler haben die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit professionellen Künstlern das Thema „Heimat und Grenze“ zu erfassen und dabei vielleicht auch die eigene Heimat und Kultur im neuen Blickwinkel zu entdecken. Die künstlerische Gesamtleitung hat der Leipziger Cellist Lukas Dreyer, Initiator der Eichsfelder Domfestspiele im thüringischen Effelder. Außerdem sind die Gestalterin Annette Funke und der Journalist Jan-Philipp Möller als Workshop-Leiter mit dabei.
Ziel ist es, bei einer musikalischen Lesung unter dem Titel „Klangbilder – Heimat und Grenze“ die Ergebnisse aus dem künstlerischen Projekt öffentlich zu präsentieren, und zwar am Donnerstag, 14. November 2019 als Gastspiel in St Alban, Effelder, und am Freitag, 15. November, in der Aula der IGS St. Ursula.
Die Workshops und die Aufführungen sind kostenlos, die Teilnahme nach einer Anmeldung jedoch verbindlich.
Clanys Eichsfeld-Blog HeimatUndGrenze