Zu einer Diskussion mit Zeitzeugen lädt das Grenzlandmuseum Eichsfeld ein. Das Thema: Der „Vorabend“ der friedlichen Revolution von 1989/90. Beginn der öffentlichen Veranstaltung ist am Dienstag, 19. November 2024, um 19 Uhr im Grenzlandmuseum. Der Eintritt ist frei.
Auf dem Podium treffen sich Zeitzeugen aus der Umwelt-, Friedens- und kirchlichen Arbeit. Die Moderation übernimmt Dr. Peter Wurschi, Thüringer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Zum Hintergrund:
Jede Revolution hat ihre Vorgeschichte. Höchst unterschiedliche politische und gesellschaftliche Ereignisse fügen sich zu einem revolutionären Prozess. Manchmal ganz zufällig, manchmal gewollt. Im Zeitzeugengespräch werden Entwicklungen und Ereignisse betrachtet, die 1989/90 zur Friedlichen Revolution führten.
Ohne das Engagement vieler mutiger Menschen, die gegen das SED-Regime aufbegehrten, wäre die Revolution nicht möglich gewesen. Die Zeitzeugen Hans-Gerd Adler, Heribert Wetter und Bernd Winkelmann erzählen davon, welche Erfahrungen sie in der Kirche und der Umwelt- und Friedensbewegung der 1980er Jahre machten und wie sich ihr bürgerliches Engagement im Eichsfeld und in Thüringen ausgewirkt hat.
Bernd Winkelmann war Mitbegründer des Neuen Forums im Bezirk Suhl. Hans-Gerd Adler wurde im Oktober 1989 Vorsitzender der Demokratischen Initiative Heiligenstadt, welche dann die politischen Veränderungen im Eisfeld vorantrieb. Heribert Wetter zeigte sich als Kaplan solidarisch mit der DDR-Opposition und initiierte die Donnerstagsdemonstrationen in Leinefelde.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur angeboten.
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