FDP-Sommertour: Konstantin Kuhle und Christian Grascha widmen sich kommunalen Themen

Bürgermeister Thorsten Feike empfing Parteikollegen aus der FDP, und zwar MdB Konstantin Kuhle und MdL Christian Grascha auf ihrer Sommertour. Auf der Themenliste standen vor allem Fördermöglichkeiten für verschiedene Bereiche im ländlichen Raum – zum Beispiel für den Schwimmsport.

Erste Station beim gemeinsamen Rundgang war das geschlossene Duderstädter Hallenbad. Markus Kuhlmann, Geschäftsführer der EBB als Betreiber der Duderstädter Bäder, bestätigte: „Die Wahrscheinlichkeit, dass hier nochmal Wasser einläuft, liegt bei null Prozent. Vor 50 Jahren wurden Bäder nicht für die Ewigkeit gebaut. Heute haben wir ganz andere Auflagen.“ Allein die Unterhaltung des stillgelegten Bades beträgt pro Jahr rund 100.000 Euro. Daher ist die Frage nach einer zukünftigen Nutzung des Gebäudes drängend.

Bei einem Rundgang mit den FDP-Politikern, mit dabei auch Thomas Linkhorst von der Duderstädter FDP, wurde auf die baulichen Mängel hingewiesen. „Wir werden mit allen Parteien darüber sprechen, wie es hier weitergehen soll. Es steht nicht zur Diskussion, was wir uns wünschen, sondern welche reellen Möglichkeiten wir haben. Wer hier investiert, muss sich über die Kosten und Folgekosten im Klaren sein.“ Markus Kuhlmann ergänzte: „Das Hallenbad liegt hier mitten im Schulzentrum, aber die Schüler kommen nicht. 50.000 Badegäste hätten es pro Jahr sein müssen, damit es sich von den Kosten her lohnt. Wir hatten 16.000 Gäste.“

 

Die Zukunft des Hallenbad-Gebäudes am Schulzentrum Auf der Klappe ist ungewiss

 

Thorsten Feike plädierte dafür, nun vor allem in die Zukunft des Freibades auf den Talwiesen zu investieren. Konstantin Kuhle und Christian Grasche versprachen beide, sich in ihrem Rahmen für Fördergelder zu Sanierung des Freibades einzusetzen.

Weitere Themen waren die Gewerbesteuereinbrüche durch die Coronakrise und mögliche Entlastungen für die Kommunen. „Wir befinden uns in einer historischen Krise. Aber es wäre falsch, nun die Investitionen in den Kommunen runterzufahren“, sagte Christian Grascha. Eine attraktive, lebendige Innenstadt sei die „Herzkammer“ der Kommune, so der Landtagsabgeordnete.

Konstantin Kuhle bestätigte: „Einen zweiten Lockdown kann sich der Bund nicht leisten. Das Kurzarbeitergeld wurde zum Beispiel aus den Rücklagen der Agentur für Arbeit bezahlt. Die Rücklagen sind nun aufgebraucht.“ Er sprach sich dafür aus, die Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 weitgehend auf die jeweilige betroffene Region abzustimmen.

Um einen Blick auf die aktuelle Lage der Duderstädter Wirtschaft zu werfen, wurden anschließend der Handwerksbetrieb Daume und Geschäftsleute in der Duderstädter Innenstadt besucht.

(Titelbild: Markus Kuhlmann, Thorsten Feike, Thomas Linkhorst, Konstantin Kuhle und Christian Grascha, v. l.)

 

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