Ein Schulweg über die Demarkationslinie – historische Themen in der aktuellen Ausgabe der Eichsfelder Heimatzeitschrift

Die aktuelle Ausgabe der Eichsfelder Heimatzeitschrift gibt wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Region. Außerdem werden die Neuigkeiten der vergangenen Wochen in „Berichte aus dem Eichsfeld“ zusammengefasst, von A wie Ahrenshausen bis Z wie Zella.

Astrid Koch hatte als Kind einen außergewöhnlichen Schulweg. Als sie in die fünfte Klasse kam, war gerade der Zweite Weltkrieg vorbei. Sie beschreibt, wie sie in Duderstadt das Mädcheninternat der Ursulinen besuchte, und auf ihrem Weg zu ihrer Familie in Leinefelde hautnah den Aufbau der innerdeutschen Grenze über einige Jahre hindurch erlebte.

Unter der Rubrik „Fundsache“ werden zum Thema „Wo lag die Mägdebegwarte?“ die schriftlich festgehaltenen Forschungsergebnisse von Pfarrer Georg Wolpers (1865 – 1948) zum Thema Mägdebergwarte (auch: Megedebergwarte) abgedruckt. Dieses historische Text- und Kartenmaterial wurden ebenfalls für den Artikel „Auf den Spuren der Megedebergwarte“ in Clanys Eichsfeld-Blog vom Mecke Verlag zur Verfügung gestellt.

Über die erste NS-Medienattacke aus dem Eichsfeld vor 90 Jahren – und wie sich katholische Geistliche dagegen wehrten – berichtet Mathias Degenhardt.
Weiteres aus dem Inhalt: Christine Bose blickt auf „100 Jahre Redemptoristenkloster in Heiligenstadt“ und in die „Eichsfelder Amtsstuben vor 155 Jahren“; Johann Freitag betrachtet „Die Ruine der Wallfahrtskirche in Katharinenberg“ und Edgar Rademacher schreibt „Zum Kirchenbau um 1740 in Hüpstedt“. Von Werner Grieß stammt der Artikel „Birkenfelde erinnert an das Kriegerdenkmal für die Gefallenen von 1864, 1866 und 1870/71“ und von Reiner Schmalzl „Station am Pestkreuz“ (Heyerode). Paul Lauerwald widmet sich in „50 Jahre Bahnknoten Leinefelde“ der Eisenbahnverbindung Gotha-Leinefelde, und Prof. Dr. Kurt Porkert schreibt über „70 Jahre Heilbad mit Bahnhofsplatzbrunnen …“. Über Ferdinand Freiherr von Wintzingerode als Retter der Burg Bodenstein berichtet Berthold Heddergott, Anni Traubel über den Gedenkstein am Anger in Marth, und von Peter Anhalt und Gerhard Müller stammt der Beitrag „Albert Leusch (1877 – 1954) zeichnete in Worbis”.

Die Eichsfelder Heimatzeitschrift wird unterstützt durch die großen Geschichtsvereine des Eichsfeldes, dem Verein für Eichsfeldische Heimatkunde e.V. und dem Heimatverein „Goldene Mark“ (Untereichsfeld) e.V. 

Interessenten, die die Heimatzeitschrift kennenlernen möchten, können ein kostenloses Lese-Exemplar der aktuellen Ausgabe anfordern bei: Verlag Mecke Druck, Christian-Blank-Straße 3, 37115 Duderstadt oder unter verlag@meckedruck.de

Ausführlichere Infos und eine Leseprobe zu dem aktuellen Heft können im Internet http://www.meckedruck.de/buch1047 abgerufen werden.

 

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