Gemeinsam mit der Heinz Sielmann Stiftung bietet das Grenzlandmuseum Eichsfeld am Sonntag, 31. Mai 2026, eine Gedenkwanderung am Grünen Band an. Dabei wird an die Abriegelung der innerdeutschen Grenze im Jahr 1952 und an die Folgen der Verschärfung des DDR-Grenzregimes für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze erinnert. Außerdem stehen die einzigartigen Naturräume entlang des heutigen Grünen Bandes im Mittelpunkt.
Treffpunkt ist um 10:45 Uhr am Grenzlandmuseum Eichsfeld. Von dort erfolgt ein Bustransfer zum Parkplatz Rote Warte. Die Wanderung führt dann vom ehemaligen Grenzübersichtspunkt Rote Warte über das West-Östliche Tor entlang der ehemaligen Grenze bis zum Grenzlandmuseum Eichsfeld.
In diesem Jahr wird die Gedenkwanderung thematisch auch mit der europäischen Dimension des Grünen Bands verbunden:
- Während einer Picknickpause (Selbstversorgung) am West-Östlichen Tor findet dazu mit Vertreter*innen aus Politik, Naturschutz und Erinnerungskultur ein Austausch zur europäischen Bedeutung des Grünen Bands und zu den Chancen des Bewerbungsprozesses „Grünes Band als UNESCO-Welterbe“ statt.
- Im Anschluss an die Wanderung wird um 16:00 Uhr zu einem Vortrag in die Bildungsstätte eingeladen, in dem der Nationalpark Thayatal am österreichisch-tschechischen Grünen Band vorgestellt wird.
Die Kooperationsveranstaltung findet auch im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe – Das Grüne Band in Thüringen” der Stiftung Naturschutz Thüringen und des Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt.
Infos bei stiftung-naturschutz-thueringen.de
Die Teilnahme an der Wanderung und am Vortrag ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter: info@grenzlandmuseum.de oder telefonisch unter 036071 – 97112.
Titelbild: Wanderung am Grünen Band (Foto: Archiv Grenzlandmuseum Eichsfeld)
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