Thomas Berkefeld ist als neuer Propst in der Duderstädter Basilika St. Cyriakus von Generalvikar Martin Wilk in sein Amt eingeführt worden. Wegen der Corona-Pandemie war nur eine kleine Zahl an Gästen zugelassen. Die Vesper am Vorabend des ersten Advents wurde live auf www.kirche-duderstadt.de/
„Unter anderen Umständen wäre diese Kirche richtig voll, wie wir das halt im Eichsfeld kennen“, sprach Martin Wilk die begrenzte Zahl der Anwesenden an und verlas nach einer persönlichen Begrüßung die Ernennungsurkunde des Bischofs Dr. Heiner Wilmer, die ja eigentlich drei Ernennungen beinhaltete, so der Generalvikar: die zum Duderstädter Propst, zum Dechant und zum Kommissarius des Dekanats Untereichsfeld. Die ersten Worte von Thomas Berkefeld als neuer Propst waren das Nizäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis. Außerdem ging er auf den Zeitpunkt seiner Ernennung ein: Der Beginn des neuen Kirchenjahres, eine Zeit der Pandemie und Ängste, sollte nun mit dem ersten Licht auf dem Adventskranz und mit einem liebevollen Blick füreinander beginnen.
Pastor Dr. Matthias Balz, der alle Aufgaben in St. Cyriakus nach dem Ausscheiden von Propst Bernd Galluschke übernommen hatte, überreichte Thomas Berkefeld einen Adventskranz als Symbol der Ankunft. Herzliche Willkommensgrüße gab es auch vom Göttinger Dechant Wigbert Schwarze, der bis zur Amtseinführung des neuen Propstes kommissarischer Dechant des Untereichsfeldes war und die drei Pfarreien St. Cyriakus (Duderstadt), St. Johannes der Täufer (Seulingen) und St. Georg (Nesselröden) verwaltete. Hartmut Gremler, Propst von St. Marien in Heiligenstadt, betonte die heute grenzenlose Verbindung zwischen Ober- und Untereichsfeld und Christina Abel, Pastorin der evangelischen Duderstädter Kirchengemeinde St. Servatius, sprach die lebendige Ökumene in Duderstadt und die enge Verbindung der beiden Kirchen auf der Marktstraße an. Auch der Duderstädter Bürgermeister Thorsten Feike hieß den neuen Propst im Namen der Verwaltung, des Stadtrates und der Bürger herzlich willkommen.
Bisher war der 52-jährige Thomas Berkefeld als Pfarrer im Pastoralbereich Hannover-Süd tätig. Dass ihm der Abschied aus der Gemeinde nicht leicht gefallen war, gab er auch zu. Allerdings sei sein Großvater gebürtiger Bilshäuser gewesen, wies der neue Propst auf seine Eichsfelder Wurzeln väterlicherseits hin. „Ich glaube, dass man hier gut leben und arbeiten kann“, fasste er seine ersten positiven Eindrücke in seiner neuen Gemeinde zusammen. „Ich werde Sie brauchen!“, lud er die Duderstädter zu einer positiven Zusammenarbeit ein.
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