Der SPD-Ortsverein Duderstadt teilt mit, dass auf seiner Mitgliederversammlung Katja Neumann mit 100 Prozent der Stimmen zur Bürgermeisterkandidatin gewählt wurde. „Katja Neumann verbindet fachliche Kompetenz mit kommunalpolitischer Erfahrung und einem klaren Wertekompass. Sie weiß, wie Entscheidungen entstehen – und was sie für die Menschen vor Ort bedeuten“, erklärt Frederik Roth, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Duderstadt.
In ihrer Bewerbungsrede machte Katja Neumann deutlich, dass sie das Bürgermeisteramt mit „Herz und Mut“ ausfüllen möchte. Sie will zuhören, Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen – für die Kernstadt ebenso wie für die Ortsteile. Duderstadt sei für sie mehr als ein Verwaltungsraum: eine gemeinsame Heimat, die aktiv gestaltet werden müsse.
Beruflich arbeitet Neumann als Sozialpädagogin in der Jugendhilfeplanung des Landkreises Göttingen. Seit 2016 ist sie Mitglied des Stadtrates, zuvor war sie von 2021-2025 Ortsbürgermeisterin von Breitenberg. „Diese Erfahrungen prägen ihren politischen Blick: auf die Lebensrealität von Familien, Kindern und Jugendlichen ebenso wie auf die Bedeutung von Ehrenamt, Vereinen und verlässlichen Strukturen in den Ortsteilen“, teilt die SPD-Ortsverein mit.
Inhaltlich setzt Neumann folgende Schwerpunkte: die behutsame Weiterentwicklung der historischen Altstadt, bezahlbares Wohnen im Bestand, eine lebendige Innenstadt jenseits des Autoverkehrs, nachhaltige Mobilitätsangebote sowie eine kinder- und familienfreundliche Stadt. Die Landesgartenschau 2030 versteht sie dabei als Chance, Duderstadt zukunftsfest weiterzuentwickeln, ohne seine Identität zu verlieren.
Für die Bürgermeisterwahl 2026 in Duderstadt stehen somit schon mehrere Kandidaten fest: Katja Neumann für die SPD, von der CDU wurde der parteilose Duderstädter Stadtkämmerer Gerald Werner nominiert, und auch der amtierende Bürgermeister Thorsten Feike (FDP) hatte schon erklärt, dass er bereit sei, für die kommende Wahl im September 2026 erneut anzutreten.
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