Frisches Trinkwasser gibt es in Duderstadt jetzt frei zugänglich an der Unterkirche neben dem Pferdemarktbrunnen. Initiator für den Trinkwasserbrunnen war der Förderkreis für Denkmal- und Stadtbildpflege in der Stadt Duderstadt e.V., Ideengeber das Förderkreis-Vorstandsmitglied Dr. Christoph Bornscheuer. Bürgermeister Thorsten Feike dankte bei der offiziellen Einweihung des Brunnens den Initiatoren und als weiteren Unterstützern dem Duderstädter Baubetriebshof und der EEW.
Nils Ballhausen, Vorsitzender des Förderkreises, erklärte: „Unsere Aufgabe ist es, Historisches zu bewahren, aber auch den Nutzwert der Stadt zu erhöhen. Mit diesem Projekt wollten wir den Zugang zu sauberen Trinkwasser der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.“ Schmunzelnd fügte er an: „Aber wir hatten uns das etwas einfacher vorgestellt.“ Fragen nach Hygienevorschriften, einem geeigneten Standort, Installation und späterer Wartung mussten geklärt werden. Für den Standort an der Unterkirche sei unter anderem der bereits vorhandene Zähleranschluss und der Abfluss des danebenliegenden Pferdemarktbrunnens ausschlaggebend gewesen, ergänzte EEW-Geschäftsführer Martin Kuhlhüser.

Der neu installierte Trinkwasserbrunnen vereint viele wichtige Aspekte: Er ist freistehend und daher auch mit Rollstühlen und Rollatoren barrierefrei zu erreichen. Über einen Bewegungsmelder, der über Solarenergie gespeist wird, wird der Wasserfluss kontaktfrei gestartet. An der schrägen Abflussfläche kann auch eine Wasserflasche aufgefüllt werden, und zugleich bleibt nichts auf der Fläche liegen. Außerdem ist der Wasserspender frostresistent. Vom Bauhof werde dennoch regelmäßig die Sauberkeit und Funktionstüchtigkeit kontrolliert, eine weitere Wartung sei nicht erforderlich, sagte der stellvertretende Bauhofleiter Rainer Kracht. Zudem verspricht die Herstellerfirma, dass die Zapfsäule vandalismussicher sei.
Beim Förderkreis gab es bereits Überlegungen, ob zukünftig noch ein Schild oder eine Folie an der Säule auch Gästen erklärt, dass es sich hier um einen Trinkwasserbrunnen handelt. „Das ist bisher nicht sofort erkennbar“, meinten Nils Ballhausen und Christoph Bornscheuer. Aber beim Probieren des frischen Trinkwassers waren sich alle Anwesenden einig: Schmeckt!
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