Kinderrechte waren Thema in einem Schülerprojekt an der St.-Elisabeth-Schule. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler haben im September 2022 mithilfe des Duderstädter Bauhofs 15 Tafeln mit Audiostationen an verschiedenen Standorten in der Duderstädter Innenstadt angebracht. Zum großen Bedauern aller Beteiligten fielen seitdem etliche Tafeln dem Vandalismus zum Opfer. Nun wurden die zerstörten Tafeln durch neue ersetzt.
Im Rahmen des Unterrichts hatten sich die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse mit den Kinderrechten wie das Recht auf Bildung, Gesundheit oder Schutz vor Gewalt beschäftigt und Informationen zu den entsprechenden Themen in altersgerechter Sprache selbst vertont. Diese konnten durch einen QR-Code am Schild eingescannt und abgehört werden.
Da das Projekt allen Beteiligten und besonders den Schülerinnen und Schülern der St.-Elisabeth-Schule mit ihrer Schulleiterin Tanja Niederstraßer sehr am Herzen liegt, wurden seitens der Stadtverwaltung neue, stabilere Schilder in Auftrag gegeben, die der Baubetriebshof an den ursprünglichen Orten wieder angebracht hat. Im Juni planen die St.-Elisabeth-Schule und die Stadt Duderstadt gemeinsam einen Übersichtsplan zu den Kinderrechten herauszugeben. „Dieser sinnlose Vandalismus ist sehr bedauerlich. Ich hoffe, dass unsere Bürgerinnen und Bürger zukünftig ein Auge auf die Tafeln haben, sodass noch viele interessierte Kinder, Familien sowie auch Einheimische und Gäste auf dieses so wichtige und sensible Thema aufmerksam werden“, kommentierte Duderstadts Bürgermeister Thorsten Feike die Neuaufstellung der Schilder.
Die St.-Elisabeth-Schule ist eine von 38 Pilotschulen in Niedersachsen, die in Zusammenarbeit mit UNICEF das Thema der Rechte von Kindern fest im Unterricht verankert haben. „Wir freuen uns, die Zertifizierung zu diesem einzigartigen Projekt im Oktober entgegen nehmen zu können“, erklärt Schulleiterin Niederstraßer.
ClanysEichsfeldBlog Duderstadt Kinderrechte