„Zwischen Kreide und Blätterrauschen“ heißt die Kunstausstellung, die im feierlichen Rahmen in der Duderstädter Gästeinformation im historischen Rathaus eröffnet wurde. Die Werke sind in den Kunst-Leistungskursen des 12. und 13. Jahrgangs des Eichsfeld-Gymnasiums (EGD) entstanden und noch bis zum 3. April 2025 im Kophus des Rathauses zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Zur Vernissage sind zahlreiche Gäste erschienen und ließen die farbenfrohen Bilder auf sich wirken. Dazu erklärten die vier Kurssprecherinnen Mia Schmidt, Maja Schmejkal, Hannah Stelter und Heidi Buttler ihre Aufgabenstellungen durch die Tutorinnen Anna-Lena Genzel und Angela Faßhauer: Licht und Atmosphäre der „Tageszeiten in Natur und Schulräumen“ sollten wahrgenommen und zunächst fotografiert werden. Nach diesen Vorlagen sollten Gemälde aus Gouachefarben entstehen.
Bei der Umsetzung der Aufgabe wurde nicht gespart an kräftigen Tönen. Doch um individuelle Sichtweisen und die eigene Empfindsamkeit mit den fotografischen Anregungen zu verbinden, war nicht nur der Blick nach außen nötig, sondern auch die Frage nach der eigenen Persönlichkeit. So kamen starke Kontraste, Komplementärfarben und das künstlerische Spiel mit Licht- und Schatteneffekten auf die Leinwände. In ihrer Anmoderation bestätigte Kurssprecherin Maja Schmejkal: „Kunst ist Gefühl, Ausdruck und Leidenschaft. Unsere Kunst ist ein Stück unseres Herzens“.
Die musikalische Begleitung der Vernissage übernahmen Mia Schmidt und Leni Rodenstock, die auch schon mehrfach bei den Auftritten von „Funke & Schmidt and friends“ bewiesen hatten, dass ihre sensiblen Interpretationen von Songs – in diesem Fall vom Pop-Duo Lena und Linus und von Oasis – einen ganz eigenen Charakter entfalten.
Bürgermeister Thorsten Feike lobte die in vielen Bereichen gute Zusammenarbeit zwischen dem EGD und der Stadt Duderstadt, wobei oftmals auch die musikalische und künstlerische Seite der Schülerinnen und Schüler bei öffentlichen Anlässen vorgestellt wurde. Auch Schulleiter Steffen Hartmann betonte in seiner kurzen Ansprache, dass es ganz im Sinne der Schule liege, die Begabungen der Schülerinnen und Schüler nicht hinter den Schulmauern zu verstecken, sondern sichtbar zu machen. Somit werde auch Kultur sichtbar, die dazu ermahnen könne, den Blick zu weiten.
Tutorin Anna-Lena Genzel lobte, dass die Schüler*innen das komplette Programm der Vernissage selbst vorbereitet hätten, von der künstlerischen Einführung bis zum Musikprogramm.
Öffnungszeiten:
Die Ausstellung ist in den kommenden Wochen täglich während der Öffnungszeiten der Duderstädter Gästeinformation zu sehen. (Mo.- So. 10 Uhr bis 16.30 Uhr).
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