Die Planungen für die Niedersächsische Landesgartenschau 2030 in Duderstadt nehmen weiter an Fahrt auf. Zur Vorbereitung des freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs traf sich erstmals das Preisgericht, bestehend aus rund 20 Fach- und Sachpreisrichtern sowie sachverständigen Beratern, in Duderstadt. Bürgermeister Thorsten Feike, das Planungsteam der Stadtverwaltung und Vertreterinnen und Vertretern der Ratspolitik führten die aus allen Teilen Deutschlands stammenden Jury-Mitglieder durch die Stadt.
In diesem Rahmen sei der Jury die Zielsetzung und Aufgabenstellung des Wettbewerbs vorgestellt worden, informiert die Pressestelle der Stadt Duderstadt. Zudem konnten sich die externen Fachpreisrichterinnen und -richter ein umfassendes Bild von den geplanten Projektflächen und den örtlichen Gegebenheiten in Duderstadt machen.
„Wir haben von absoluten Expertinnen und Experten aus der Branche viel Lob und Anerkennung für unsere Pläne erhalten. Das ist einerseits eine Bestätigung der bisherigen Arbeit und andererseits ein Auftrag an alle, jetzt konzentriert und gemeinsam am Gelingen der Landesgartenschau weiterzuarbeiten“, sagte Thorsten Feike.
Ziel dieses Wettbewerbs ist es, den bestmöglichen Landschaftsarchitekten als zukünftigen Partner für die Gesamtplanung der Landesgartenschau 2030 zu ermitteln. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen teilnehmende Planungsbüros exemplarische Lösungsansätze für ausgewählte Bereiche der Duderstädter Innenstadt entwickeln. Bei der Durchführung des Wettbewerbs wird die Stadt Duderstadt als Ausloberin durch das Landschaftsplanungsbüro weihrauch + fischer aus Solingen unterstützt.
Die Veröffentlichung der Wettbewerbsauslobung ist für Mitte bis Ende April 2026 vorgesehen. Anschließend haben die teilnehmenden Planungsbüros mehrere Monate Zeit, um ihre Entwürfe zu erarbeiten. Nach einem Bearbeitungszeitraum von etwa vier bis fünf Monaten soll das Preisgericht Mitte September 2026 den Sieger des Wettbewerbs bestimmen.
Titelbild: Gruppenfoto vor der Laga-Stadtwerkstatt in der Duderstädter Marktstraße (Foto: Wille/Stadt Duderstadt)
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