Die Niedersächsische Landesgartenschau 2026 in Bad Nenndorf wurde erfolgreich beendet. Bei der Abschlussveranstaltung wurde der Laga-Staffelstab in Form eines bunt verzierten Spatens und eines Blumenarrangements an die Stadt Duderstadt überreicht, wo 2030 die nächste Laga stattfindet. Bürgermeister Thorsten Feike präsentierte mit den beiden Duderstädter Fachbereichsleitungen Bettina Steinmetz und Martin Kölzer die Ankunft der symbolträchtigen Gaben vor der Duderstädter Stadtwerkstatt.
Die Pflanzen aus Bad Nenndorf wurden zuvor vom Bauhof-Team in den Pflanzkübel vor der Stadtwerkstatt eingesetzt. Hier soll die Zentrale für die Laga 2030 in Duderstadt wachsen und gedeihen. Delegationen aus der Duderstädter Stadtverwaltung, darunter Thorsten Feike, hatten die diesjährigen Landesgartenschauen in Bad Nenndorf und im thüringischen Leinefelde-Worbis besucht und auch hilfreiche Anregungen mit aufgenommen. So sei das ehrenamtliche Engagement sehr stark gewesen, lobte Martin Kölzer und betonte, dass eine Laga nicht nur von der Stadtverwaltung, sondern von der ganzen Stadt getragen werde. Bettina Steinmetz fand die gute Erkennbarkeit der jeweiligen Zuständigkeiten des Laga-Personals durch unterschiedliche Westen sehr hilfreich. Thorsten Feike erinnerte daran, dass eine Laga nicht nur an den Besucherzahlen gemessen werden dürfe, sondern dass der eigentliche nachhaltige Wert für die Stadt in der Weiterentwicklung für die kommenden Jahre bestehe. Denn auch vor dem Hintergrund des Klimawandels sei die Laga eine Chance, um Themen wie Hitzeschutz, Wassersparen, Entsiegelung und Schattenplätze voranzubringen.
Landesgartenschauen: Risiken und Nebenwirkungen
Landesgartenschauen bedeuten einerseits ein finanzielles Risiko für die ausführende Kommune, wie die Laga 2023 in Bad Gandersheim bewies. Von den erwarteten 460.000 Gästen kamen nur rund 425.000, was die Insolvenz der Trägergesellschaft nach sich zog. In Bad Nenndorf kamen allerdings statt der erwarteten 600.000 Gäste mehr als 700.000. Zudem wurden unter anderem rund 500 neue Bäume und auf knapp 6.000 m² Stauden gepflanzt sowie denkmalgerechte Sanierungen durchgeführt. Stadtdirektor Mike Schmidt sprach von einem Ergebnis, das Generationen prägen würde, und dass Bad Nenndorf sich in einer Dimension weiterentwickelt habe, die vor wenigen Jahren kaum jemand für möglich gehalten hätte. Zur finanziellen Bilanz wurden noch keine endgültigen Zahlen veröffentlicht, da noch Abrechnungen ausstünden, aber die Veranstalter rechnen mit einem sehr guten Ergebnis.
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