Fahrradtour von Duderstadt zur Burg Plesse – Malerische Landschaft und tolle Aussichtspunkte

Fahrradtouren funktionieren immer – auch in Coronazeiten. Eine besonders schöne und abwechslungsreiche Strecke ist von Duderstadt zur Burg Plesse. Rund 60 Kilometer ist man auf dem Rad unterwegs.

 

Schattige Fahrradwege bei Seeburg

 

Auf dem Hinweg kommen wir über Westerode und Desingerode schließlich nach Seeburg. Rund um den Seeburger See ist das Gelände flach und von Feuchtbiotopen geprägt. Immer wieder wird der Radweg, der zugleich Wirtschaftsweg ist, von alten Baumbeständen beschattet, was vor allem im Hochsommer angenehm ist.

 

Blick auf Seeburg: Flache Feldlandschaften und Feuchtbiotope

 

Weiter Richtung Ebergötzen bieten sich bei klarem Wetter ein paar schöne Ausblicke auf den Harz. In Ebergötzen empfiehlt sich eine erste Pause: Am Europäischen Brotmuseum gibt es ein Café mit Außenterrasse. Wer auf der Tour etwas Kultur erleben möchte, kann auch das Brotmuseum oder die Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen besuchen. Beide Einrichtungen sind sehr familienfreundlich.

 

Das Europäische Brotmuseum in Ebergötzen

 

In Ebergötzen biegen wir von der Göttinger Straße ab in die Neustadt, und von dort aus dem Ort heraus ins Weißwassertal. Nun werden die befestigten Schotterwege zum Teil etwas steiler, dafür ist die Landschaft umso idyllischer. Sandsteinklippen, Mischwald und helle Lichtungen wechseln sich ab.

 

Unter den Felsformationen plätschert der Hördel-Brunnen

 

Am Hördel-Brunnen, einer aus dem Berg plätschernde Quelle, ist ein kleiner Rastplatz angelegt. An manchen Stellen im Weißwassertal stehen noch grüne Fichten, ein heute fast schon seltener Anblick.

 

Mischwald im Weißwassertal

 

Die Route verlässt nun den Bachlauf des Weißwassers Richtung Norden. Als kleiner Abstecher lohnt sich der Aussichtspunkt auf dem Hünstollen, wo sich einst eine Fluchtburg befand. Der heutige Aussichtsturm wurde 1913 errichtet. Auch hier gibt es Tische und Bänke für ein Picknick unter alten Bäumen. Auf den Turm kommt man kostenfrei.

 

Der Aussichtsturm am Hünstollen

 

Der Weg schlängelt sich noch ein Stück durch den Wald, und schließlich erreichen wir über den recht gerade verlaufenden Plesseweg die Burg Plesse, die 1015 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Wer im Biergarten im Burghof keinen Platz mehr findet, kann sein Getränk oder Eis mitnehmen auf die Burgmauer oder die Wiese davor.

 

Das Tor zur Burg Plesse bei Bovenden

 

Für den Rückweg steht auch die Schleife über Reyershausen und Holzerode nach Ebergötzen zur Auswahl. Von dort dann kann man über Bernshausen, Germershausen und Mingerode wieder nach Duderstadt radeln. Die reine Fahrtzeit beträgt hin und zurück etwa vier Stunden.

 

Weitblick von der Burg Plesse

 

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