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Literaturfest im Grenzlandmuseum mit Florian Lukas und Annett Renneberg

Literaturfest Niedersachsen: „Leise, laut, verboten – Literaten in der DDR“
Lesung mit Florian Lukas und Annett Renneberg

„Mut“ – damit beschäftigt sich das Literaturfest Niedersachsen vom 5. bis 22. September 2019 in zahlreichen Veranstaltungen.
Ein Ort der Literatur ist in diesem Jahr das Grenzlandmuseum Eichsfeld. Die beiden bekannten Schauspieler Florian Lukas und Annett Renneberg stellen in der Lesung „Leise, laut, verboten – Literaten in der DDR“ Texte von DDR-Schriftstellern vor, die mutig und kreativ mit ihrer Kunst gegen Unterdrückung und für die Freiheit gekämpft haben.
Die Autorin Katja Lange-Müller, selbst in der DDR aufgewachsen und mit 16 wegen „unsozialistischen Verhaltens“ von der Schule verwiesen, hat Texte von DDR-Literaten wie Wolfgang Hilbig und Durs Grünbein ausgesucht. Annett Renneberg und Florian Lukas lassen die damalige Unterdrückung, aber auch die kreative Lust am Schreiben und den politischen Mut der Bürger in der Lesung wieder lebendig werden. Mut war der Weg in die Friedliche Revolution 1989. Der Perkussionist Günter Baby Sommer wird die Dynamik der Texte mit dem Schlagzeug synchronisieren. Unruhe, Aufbruch und die ganze aufgeladene Atmosphäre dieser Zeit wird hörbar und spürbar.

Zu den Personen:
Florian Lukas, in Ostberlin geboren, hatte seinen großen Durchbruch im Erfolgsfilm „Good Bye, Lenin!“.
Für seine Rolle erhielt er 2003 den Deutschen Filmpreis. Aus dem Fernsehen ist Lukas u. a. aus „Polizeiruf 110″, „Wolffs Revier“ und zuletzt aus der ARD-Serie „Weißensee“ bekannt. In seinem neuesten Projekt steht Lukas gemeinsam mit „Harry Potter“-Star Rupert Grint vor der Kamera.

Annett Renneberg, in Rudolstadt geboren, steht seit dem Alter von 13 Jahren vor der Kamera und auf der Bühne, darunter bei den Salzburger Festspielen. Dem breiten Publikum ist sie als Signorina Elletra aus den „Commissario Brunetti“-Filmen bekannt. Außerdem tritt sie mit einem musikalisch-literarischen Programm auf und begleitet seit 1997 regelmäßig die Schriftstellerin Donna Leon auf Lesereise.

Günter Baby Sommer, geboren in Dresden, ist einer der bedeutendsten Schlagzeuger und Perkussionisten des zeitgenössischen Jazz. Er spielte mit allen wichtigen Musikern der europäischen Avantgarde, arbeitete mit Literaten wie Christa Wolf und Günter Grass und entwickelte mit seinem breitgefächerten Schlaginstrumentarium eine unverwechselbare musikalische Sprache. Sommer lebt in Radebeul und ist Professor an der Musikhochschule Dresden.

Katja Lange-Müller, in Ostberlin geboren, studierte am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig. Für ihre mit psychologischer Brillanz und lakonischem Humor erzählten Bücher erhielt die in Berlin und der Schweiz lebende Autorin zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den
Günter-Grass-Preis 2017. Zuletzt erschienen ihr Roman „Drehtür“ und die Poetikvorlesungen „Das Problem als Katalysator“.

Eintritt: 22 Euro (ermäßigt 18 Euro). Im Preis enthalten ist eine Führung durch das Grenzlandmuseum Eichsfeld vor der Lesung.
Tickets bei Reservix (www.reservix.de)

 

 

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