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Grenzlandmuseum: Beratung zur Einsicht in Stasi-Akten

Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?
Bürgerberatungs- und Informationstag

 

Bürger können sich kostenlos beraten lassen zur Antragstellung auf Einsicht in die Stasi-Akte. Diesen Service bietet die Außenstelle Erfurt des Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen (BStU).
Mehr als 2 Millionen Menschen haben seit 1992 ihr Recht wahrgenommen, die Unterlagen einzusehen, die das Ministerium für Staatssicherheit in der DDR über ihre Person angelegt hat. Die Einsicht muss jedoch beantragt werden. Mit der Vorlage des Personalausweises und der persönlichen Unterschrift soll gewährleistet werden, dass keine unbefugte Person Einblick in die Akten erhält.
Die BStU kann gezielter und schneller ihre Recherchen zu bestimmten Anfragen abwickeln, wenn Antragsteller Hinweise auf Erlebnisse, Vorgänge oder Beobachtungen mitteilen, aus denen sie ableiten, dass die Staatssicherheitsdienst sich für sie interessierte.
Auch für Bürgerinnen und Bürger der westdeutschen Bundesländer kann es sinnvoll sein, einen Antrag auf Einsicht zu Stasi-Unterlagen zu stellen. Der Staatssicherheitsdienst speicherte unter anderem Informationen über Firmenvertreter, Diplomaten, Journalisten
oder Korrespondenten in der DDR. Das Grenzlandmuseum Eichsfeld bietet in Kooperation mit der BStU in regelmäßigen
Zeitabständen einen Bürgerberatungs- und Informationstag an. Mitarbeiter der BStU geben Tipps, beantworten Fragen und nehmen ausgefüllte Anträge entgegen.
Für Bildungseinrichtungen liegen kostenlose Publikationen zum Thema Stasi-Akten bereit. Außerdem gibt es ein Beratungsangebot für Betroffene des SED-Unrechts.
Im Anschluss an das Beratungsangebot wird Dipl. Ing. Detlev Vreisleben einen spannenden Vortrag zum Thema „Die Spionagetechnik der Stasi“ präsentieren.

 

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