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Erinnerung an die Duderstädter Synagoge

Das Bündnis gegen Rechts informiert: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ist die Synagoge in Duderstadt in der damaligen Gartenstraße von den Nationalsozialisten zerstört worden. Heute erinnern zwei Gedenksteine in der Christian-Blank-Straße und auf dem Wall an die Geschichte der Synagoge und an die jüdische Gemeinde in Duderstadt. Jüdisches Leben gibt es hier seit 1942 nicht mehr. Die letzten BürgerInnen jüdischen Glaubens wurden in die Konzentrationslager gebracht. Aufgrund des wiederentdeckten Bauantrages für die Synagoge wissen wir jetzt, wie das synagogengebäude auch im Inneren ausgesehen hat. Wir wollen im Rahmen dieser Veranstaltung das Gebäude vorstellen und daran erinnern. Auch heute werden wieder Synagogen angegriffen. Am 9. Oktober 2019, an dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, wurde die Synagoge in Halle angegriffen. Der Täter wollte Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens töten. Auch an die Erinnerung der Ereignisse in Halle führen wir diese Gedenkveranstaltung durch.

Begrüßung: Jennifer Ahlbrecht, Bündnis gegen Rechts – Duderstadt bleibt bunt

Grußwort: Achim Dörfer, Zweiter Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Göttingen

Die Geschichte der Duderstädter Synagoge: Hans Georg Schwedhelm

Ort: Garten des Ursulinenklosters, Eingang Christian-Blank-Straße

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