Die Autorin und Gründerin des Eichsfelder Undine-Verlags Astrid Seehaus und ihr Ehemann Axel Köbele engagieren sich für die Umwelt. Dafür sind sie von der Stadt Bad Bevensen im September 2020 mit dem Umweltpreis ausgezeichnet worden.
Für das „Anlegen und Erhalten von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere sowie den Artenschutz und in besonderem Maße für den Umweltschutz“ haben sie sich eingesetzt, heißt es in der Urkunde. Damit haben sie vorbildlich zur Stärkung des Umweltbewusstseins beigetragen. In den vergangenen Jahren haben die beiden Geehrten zum Beispiel auf eigene Kosten rund 50.000 Blumenzwiebeln gesteckt.
Außerdem hat Astrid Seehaus über den Undine Verlag mit Sitz im thüringischen Wehnde das Projekt „Für die Bienen“ gestartet. Zu jeder Lesung, vor allem in Kindergärten und Schulen im Obereichsfeld und Thüringen, hat die Autorin Blumenzwiebeln und Samen im Gepäck, die von den Kindern dann in die Erde gebracht werden. „Später haben mir die Kinder dann Fotos von ihren Blumen geschickt“, freut sich Astrid Seehaus. 1000 Zwiebeln einer Wildtulpenart wurden an die Gemeinde Dingelstädt verschenkt, als die Obereichsfelder Autorengemeinschaft die Neuerscheinung zum Kerbscher Berg vorstellte. Im Undine Verlag wird außerdem umweltfreundliches Geschenkpapier aus Gras angeboten und Gras-Lesezeichen mit Sonnenblumensamen, die mit Zuckerwasser eigenhändig von Astrid Seehaus aufgeklebt wurden.
„Ich habe von dem Umweltpreis gelesen und daraufhin die Vorstellung meiner Projekte in Bad Bevensen eingereicht“, erzählt Astrid Seehaus. Ihr Engagement beeindruckte auch die Jury. Der Preis war mit 1000 Euro dotiert, und das Geld geht wieder in das Umweltprojekt. „Ich habe in weitere 50.000 Blumenzwiebeln investiert“, sagt Astrid Seehaus, die auch Biologin ist und sich seit 40 Jahren für die Umwelt engagiert.
(Titelbild: Astrid Seehaus)
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